2012-11-01

DEUTSCHLAND - KOBLENZ - IntoSpection

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Abstrakte Kunst nimmt in China immer noch einen Sonderstatus ein und behauptet sich erst allmählich gegenüber der figurativen Malerei. Dies ändert sich erst in den letzten Jahren, auch durch unterschiedliche Positionen auf der Biennale in Venedig 2011. Wang Xiaosong war einer von ihnen, der an einem "Gegenprogramm" zum offiziellen Beitrag teilgenommen hat. Als Fotokünstlerin erlebte Wang Xiao Hui durch ihre zahlreichen Motive, die sich direkt zur Bildtradition der chinesischen Kultur verhalten, rasch internationale Anerkennung. In ihren neueren Arbeiten wendet sie sich fotografisch dem Nanokosmos zu und damit scheinbar abstrakten Bildwelten, die sie am Computer überarbeitet.

Wang Xiasong (Jg.1964, in Wuhan), er studierte in der Zeit von 1990-97 bei Prof. Spohn und Professor Bernhard Boes in Berlin an der Hochschule der Künste. Obwohl er seit langem wieder in China lebt und arbeitet, ist er zudem auch Mitglied im Deutschen Künstlerbund. Gezeigt werden seine Gemälde, Installationen und Videos.

Wang Xiao Hui Geboren in Tianjin, China, arbeitet als Künstlerin im Bereich Fotografie, Video, Multimedia und Skulptur. Als Autorin hat sie sich ebenfalls einen Namen gemacht, insbesondere für ihre Autobiografie "Mein visuelles Tagebuch", das in hoher Auflage erschien und sie zu einem "Jugendidol" in den chinesischen Medien machte.

1986 erhielt sie ein Stipendium für Architektur und ging nach Deutschland. Annähernd zehn Jahre lang lebte und arbeitete sie in München, bevor sie Ende der 1990er Jahre wieder nach China zurückging.

Seit 2002 ist sie Professorin an der Tongji-Universität in Shanghai, wo sie das Xiao Hui Wang-Zentrum im Jahr 2003 und das "Internationale Kunstmedienzentrum Tongji (TIMAC) gegründet hat. Zusammen mit ihrem Team kreierte sie das Design für die Expo Shanghai im Jahr 2010.

Sie erhielt den "International Star-Award" in Sankt Moritz 2008.

Das in Hongkong erscheinende Magazin "Phoenix Life" kürte sie zu einer der 50 "einflussreichsten Chinesen, die die Zukunft der Welt beeinflussen". Kürzlich wurde sie zudem auf der in China beliebten Website 163 als "sympathischste und attraktivste Künstlerin" aufgezeichnet, ein Votum an dem 2,76 Millionen Internetnutzer teilhatten


Ludwig Museum Koblenz   04.11.2012 - 27.01.2013

Website : Ludwig Museum Koblenz

Website : Koblenz

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